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SichtbarkeitsJOURNAL | Ausgabe April 2026
Transportdienstleistungen. Und dann
gab es in meinem Hauptjob
Umstrukturierungen und ich bekam
2007 die Kündigung.
Zu diesem Zeitpunkt war schon klar,
dass ich ein halbes Jahr später
sowieso gekündigt hätte. Es gab
genug Aufträge und
dementsprechend genug zu tun für
uns Beide.
Lernen, sich einzuordnen –
und zu wachsen
Mir war von Anfang an klar, dass
ich mich bei der Zusammenarbeit mit
meinem Mann erst mal unterordnen
muss. Er war der Fachmann, der mir
alles erklärt und beigebracht hat.
Das war nicht immer einfach, aber
wir konnten uns schon immer gut
miteinander konstruktiv
auseinandersetzen.
So nach und nach habe ich dann
Veränderungen angestoßen. Sei es
stärkere Digitalisierung (PC-Einsatz,
FAX via E-Mail, Handys usw.) oder
Aufbau eines QMS. In der
Pharmabranche fast zwingend
erforderlich. Meine Erfahrungen aus
Krankenhauszeiten waren dabei von
Vorteil.
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Wachstum mit System – und
bewusstem Risiko
Wir hatten uns früh entschieden,
ohne weiteres Personal zu arbeiten.
Die Zusammenarbeit mit
Subunternehmern stellte für uns das
geringere Risiko dar und war
flexibler zu gestalten. Sein Sohn
zeigte im Laufe der Zeit immer
stärkeres Interesse, mitarbeiten zu
wollen. Somit trafen wir eine
Vereinbarung mit ihm als
Subunternehmer. Mit der Zeit kamen
weitere Subunternehmer dazu, mit
denen wir teilweise noch heute
zusammen arbeiten.
Foto: Svenja Vogts